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  • AutorenbildAliena Kempa

đŸ› ïžDekompensationđŸ› ïž


Aktuell gibt es diverse Tools und Möglichkeiten, um sein Pferd zu lösen, Muskeln zu entspannen und Faszienverklebungen zu bearbeiten. Allerdings ist hier auch Vorsicht geboten. Beim Lösen der Pferde wird oft vergessen, dass dieses mit der verspannten und verkĂŒrzten Muskulatur und den festen und verklebten Faszien irgendetwas kompensiert. Wenn man nun also den ganzen Pferdekörper durchlöst und -lockert, aber vergisst das Pferd im Nachhinein wieder zu stabilisieren, kann dies dafĂŒr sorgen, dass das Pferd anschließend schlechter dasteht als vorher. Außerdem macht es immer Sinn nicht alles auf einmal und durcheinander zu lösen, sondern StĂŒck fĂŒr StĂŒck zu schauen, welche Strukturen miteinander zusammenspielen und so das Bewegungsmuster und die Kompensationen immer etwas mehr und in gegebenenfalls kleinen Schritten zu optimieren. Wir dĂŒrfen nicht vergessen, dass auch die Psyche des Pferdes hier eine entscheidende Rolle spielt. Nehmen wir ihm zu viel der, fĂŒr die Flucht nötige, Spannung, dann bedeutet dies fĂŒr das Tier großen Stress. In meinen Augen ist es daher sehr wichtig, nicht mit allen möglichen Utensilien, welche sich aktuell auf dem Markt befinden, drauf los zu lösen. Sondern jemanden an der Hand zu haben, der einem die ZusammenhĂ€nge erklĂ€rt, wenn entsprechende Strukturen gelöst werden und fĂŒr alle Fragen, welche sich ergeben, mit Rat und Tat zur Seite steht. Nur so kann dem Pferd nachhaltig und sinnvoll geholfen werden. Wie seht ihr das? đŸ€

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